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Präambel zur Schulordnung

Die Schulordnung regelt das Leben in der Schule als Ort des Lernens und des sozialen Miteinanders. Dazu ist es notwendig, dass sich alle Beteiligten an gemeinsame Verhaltensgrundsätze halten. Ziel ist es, im Unterricht eine Arbeitsatmosphäre herzustellen, in der alle lernen können, einen Umgang miteinander zu fördern, der von gegenseitiger Achtung geprägt ist und ein ökologisches Bewusstsein schafft.
Die Regeln der Schulordnung sind verbindlich. Wer sie missachtet, muss mit schulischen, unter Umständen auch rechtlichen Maßnahmen rechnen.
Die rechtliche Basis der Schulordnung ist das Bremische Schulgesetz in der Fassung von 2009.

 

1. Allgemeingültige Bestimmungen und Regelungen

1.1. Umgang miteinander
Konflikte werden gewaltfrei gelöst.

1.2. Mitgebrachte Gegenstände
Das Mitbringen von Waffen und gefährlichen Gegenständen (Messer, Laserpointer, usw.) auf das Schulgelände ist untersagt.

Das Mitbringen und der Konsum von Alkohol und Drogen sind auf dem Schul­gelände nicht gestattet.

1.3. Elektronische Medien
Während der Schulzeit ist den Schülerinnen und Schülern die Nutzung von elektronischen Geräten (Handy, iPod, Videokamera, Spielekonsole u.ä.) ausschließlich zu unterrichtlichen Zwecken erlaubt. Außerhalb unterrichtlicher Verwendung ist das Erstellen von Bild- und Tonaufnahmen auf dem Schulgelände untersagt. Elektronische Geräte bleiben während des Unterrichts ausgeschaltet.

Schülerinnen und Schülern der Sek II ist die Nutzung elektronischer Medien auch während der Pausen oder Freistunden erlaubt. 

 

1.4. Verlassen des Schulgeländes
Während der Pausen und Freistunden ist den Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 – 9 das Verlassen des Schulgeländes grundsätzlich nicht gestattet.

In den großen Pausen halten sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 – 9 auf dem Schulhof oder im Forum auf.

1.5. Rauchen
Das Rauchen ist auf dem Schulgrundstück und im Bereich der Eingänge vor dem Schulgrundstück untersagt. Ausgenommen ist hiervon lediglich das Rauchen auf dem hierfür vorgesehenen Abschnitt des Schulgrundstückes für Schüler/innen ab 18 Jahren.

1.6. Schuleinrichtung
Jeder Einzelne ist verantwortlich für die Erhaltung der schulischen Anlagen, Gebäude und Einrichtungsgegenstände.

Beschädigungen werden umgehend dem Hausmeister oder der Schulleitung gemeldet.

Fachräume und Sportstätten dürfen nur in Begleitung der Fachlehrer betreten werden.

1.7. Rechte des Hausmeisters
Hinweise und Anordnungen des Hausmeisters sind zu befolgen. Er nimmt in Vertretung der Schulleitung das Hausrecht auf dem Schulgrundstück wahr.

2. Unterrichtsversäumnisse und Beurlaubung

2.1. Unterrichtsversäumnisse
Von allen Schülerinnen und Schülern ist ein Mitteilungs- bzw. Entschuldigungsheft zu führen.
In den Klassen 5 – 9 muss dem/der Klassenlehrer/in, Wahlpflichtlehrer/in und Sportlehrer/in für versäumte Unterrichtstage und -stunden eine Entschuldigung vorgelegt werden. In der E-Phase und der Qualifikationsphase wird die Entschuldigung den jeweiligen Fachlehrkräften zum Abzeichnen vorgelegt.
Das Entschuldigungsheft muss den o.g. Lehrkräften spätestens eine Woche nach dem letzten Fehltag unaufgefordert vorgelegt werden. Bis zur Volljährigkeit werden die begründeten Entschuldigungen von den Erziehungsberechtigten unterzeichnet.

Bei längerer Abwesenheit muss die Schule spätestens am 3. Krankheitstag über die voraussichtliche Dauer der Erkrankung informiert werden.

Eine ärztliche Arbeits- bzw. Schulunfähigkeitsbescheinigung ist in jedem Falle erforderlich, wenn in der Oberstufe eine Klausur versäumt wird.

2.2 Beurlaubung
Klassenlehrer/-innen und Tutor/-innen dürfen auf schriftlichen Antrag hin für höchstens drei aufeinander folgende Tage beurlauben.

Anträge auf längere Beurlaubung sind drei Wochen vorher schriftlich bei der Schulleitung einzureichen.

„Anschlussbeurlaubungen“ vor und nach den Ferien können nur in begründeten Ausnahmefällen einmal in der Sek. I und einmal in der Sek. II gewährt werden. Der schriftliche Antrag muss spätestens drei Wochen vor dem beantragten Termin bei der Schulleitung vorliegen.

3. Unterricht

3.1 Schuleigenes Unterrichtsmaterial
Schuleigene Unterrichtsmaterialien (z.B. Lehrbücher, Computer, Overheadprojektoren sowie weitere Lehr- und Lernmaterialien) werden pfleglich behandelt.

3.2 Verhalten im Unterricht
Das Sekretariat oder die Stundenplaner werden informiert, wenn 5 Minuten nach Unterrichtsbeginn keine Lehrkraft in der Klasse bzw. im Kurs ist.

Das Essen und Kaugummikauen ist im Unterricht grundsätzlich nicht erlaubt. Das Trinken kann in Ausnahmefällen von der Lehrkraft erlaubt werden.

Die Schülerinnen und Schüler erscheinen pünktlich zum Unterricht und zu allen miteinander verabredeten Terminen und Treffen.

Benötigte Materialien, (Haus-)Aufgaben und Unterlagen werden bei Unterrichtsbeginn unaufgefordert bereit gehalten.

Die Klassen- und Arbeitsräume werden nach jeder Stunde sauber hinterlassen und die Tafel wird geputzt. Nach der letzten Belegung des Raumes werden die Stühle hochgestellt, die Fenster geschlossen und das Licht gelöscht.
 

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